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Jetzt kommt ein Video
Hallo das ist ein Text.

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Hallo das ist ein Text.
Anschaulicher geht’s nicht. Die Webseite SMA Solar Technology zeigt tagesaktuell die aktuelle Leistung deutscher Photovoltaikanlagen. Insgesamt sind 17 GW – das entspricht der Leistung von 17 AKW’s – installiert und man kann insbesonders an den Tagesrandzeiten schön sehen, wie die Leistung sich minütlich verändert. Das Foto zeigt die Leistung am 23. März um 07.00 Uhr morgens und bekanntlich geht die Sonne auch in Deutschland im Osten auf. Eine geniale Visualisierung, die vielleicht auch dazu beitragen kann, rasch die zerstörerischen Atomkraftwerke abzuschalten. Zumindest in Deutschland.
Endlich eine Blogparade im Energiebereich zum Thema Energie sparen! Nach den furchtbaren Ereignissen in Japan wird dieses Thema einfach immer wichtiger, deshalb schließe ich mich an. Ich würde mich über weitere österreichische Blogger freuen, jeder der schreibt, bekommt ein Strommessgerät. Ich werde hier bewusst auf das Thema Energiesparen und nicht Geldsparen eingehen. Natürlich ist dies oft ein guter Nebeneffekt, aber die Tipps hier, zielen in erster Linie auf das Einsparen von Energie.
Die klassischen Themen über stromfressende Gerätschaften im Haushalt lasse ich Technikleute beantworten. Hierzu habe ich nur zu sagen, dass der Kühlschrank eines der ersten Geräte sein sollte, welcher A++ Standards entspricht. Er läuft schließlich 24/7. Ich persönlich habe mich vor 2 Jahren für ein A-Gerät entschieden, weil mir damals erstens noch nicht bewusst war, wie groß der Unterschied zwischen A und A++ ist und zweitens weil ich noch nicht wusste, welch grossen Anteil der Kühlschrank am Gesamtverbrauch (15-25%) hat.
1. Energiespartipp: Teuren Ökostrom kaufen
Ja, richtig gelesen! Manchmal muss sich der Mensch eben selbst überlisten. Wenn Energie so billig ist, dass man sie gerne aus dem Fenster rausheizt/schmeisst, muss man sie selber teurer machen, wenn das der Staat schon nicht tut. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Umstieg auf einen etwas teureren Ökostromanbieter (natürlich 100% Anbieter) tendenziell zu einer Senkung des Energieverbrauchs führt. Manchmal in so großem Umfang, dass letztendlich weniger auf der Rechnung steht. Ein solcher Umstieg geht meist mit einer positiven Bewusstseinsentwicklung einher. Energiesparende Lampen werden eingesetzt, das Licht mal abgedreht, wenn man in einem anderen Raum ist und nicht zuletzt, der grösste Hebel: Die Heizung wird optimal eingestellt oder Dämmmaßnahmen getätigt. (weiterlesen…)
Es passiert einiges in der Welt. So ist es wiedermal Zeit für eine nette Liste. Wir wissen ja alle wie schwierig es ist, Bestehendes zu verändern. Viel einfacher ist es einfach von Beginn an, “richtig” zu planen. Weltweit entstehen deshalb zahlreiche Eco Cities vom Reissbrett. Dies ist eine logische Entwicklung, nachdem überall Ökodorfer und Städte entstanden sind, die ich vor über einem Jahr hier vorgestellt habe.
Das besondere an diesen Städten ist, dass versucht wird, die Energieversorgung, soziale Knotenpunkte und den Verkehr ganz neu zu denken. Bei diesen Projekten wo Neudenken erwünscht ist, entstehen vielleicht auch Lösungen, die uns auch bei unseren eingefahrenen Strukturen in Europa helfen können. Hierzulande entstehen eher Stadt-in-der-Stadt Projekte, wohingegegen im asiatischen Raum Millionenstädte entstehen. Ich werde hier nur einige ausgewählte Städte vorstellen. Es gibt unzählige (hauptsächlich englischsprachige) Seiten, wo es weitere Listen für Eco-Cities gibt, diese sind am Ende des Blogs angeführt.
Für alle, dies noch nicht wussten: Auch in Wien entsteht ein wunderschönes neues Viertel, welches allen Ansprüchen einer zukunftsfähigen Stadt gerecht werden soll. Ich konnte leider keine Termine für die Fertigstellung finden, aber die gesamte Bauzeit dauert anscheinend mehr als zwei Jahrzehnte?!? Hier wären etwas ambitioniertere Ziele vielleicht nicht schlecht, ich könnte mir jedenfalls gut vorstellen dort mal zu wohnen.
Italien ist nicht zu unterschätzen, was den Umsetzungswillen betrifft. Sie haben uns in Sachen Raucherschutz gezeigt wos lang geht und ziehen jetzt ein Umweltprojekt nach dem anderen aus der Jackentasche. So entsteht nun in Mailand eine grüne Stadt in der Stadt. Für mich sehen die Betonpfeiler zwar aus wie unsere 70er-Jahre-Bauten in Siebenhierten, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
Lilypad -Die Ökostadt für Klimanomaden
Unbedingt auf die Seite gehen und die Bilder ansehen! Das nenn ich mal wirklich visionär!! Der Architekt Vincent Callebaut antizipiert mit diesem Projekt die Folgen des Klimawandels und die daraus resultierende Landnot durch einen höheren Meeresspiegel. Mit dieser schwimmenden, selbstversorgenden Insel soll wahrliches “Neuland” geschaffen werden. Über Geld und Energieeinsatz brauchen wir hier freilich auch nicht reden aber die Bilder sprechen eindeutig die Sprache Zukunft.
Cofeidan International Eco-City in China
Als vielversprechendes Projekt gilt das Projekt Cofeidan 250 km östlich von Peking. 1-1,5 Mio. Menschen sollen dort leben können. Es handelt sich dabei um eine Chinesich-Schwedische Kooperation. Hier gibts noch ein etwas “dramatisches” Video dazu.
Die Krux mit der Umsetzung
Leider liegt der Teufel mal wieder im Detail. Zahlreiche Projekte sind in Planung, viele LoIs wurden unterschrieben, aber wirkliche Vorzeigeprojekte gibt es noch wenige bzw. gar keine. Bezeichnend dazu ist diese Liste von Germany Trade and Invest, welches den Baufortschritt aller chinesischen Projekte auflistet und klar wird, dass manche Konzepte wohl nie zur Umsetzung kommen. Man kann nur hoffen, dass die Kreditklemme nun vorbei ist und bald richtige Vorzeigeprojekte realisiert werden.
Es gäbe auch noch zahlreiche weitere Projekte. Dieser Beitrag kann als Einführung gesehen werden und untenstehend gibt es die Links zu weiteren Listen.
Jetzt endlich bin ich auch dazu gekommen, das Video von den ersten Testfahrten mit dem C-Zero anzusehen. Begeisterung wohin das Auge blickt. Ich selbst bin noch nicht mit dem C-Zero gefahren, das nehme ich mir für die nächste Woche vor. Nicht gesagt wurde im Video, dass die Tageskilometerleistung etwa 100 nicht überschreiten sollte – dann kann das schon klappen mit viagra Begeisterung. Im Stadtverkehr dürfte das Ding unschlagbar sein. Aber macht Euch selbst ein Bild der ersten Erfahrungen, ich werde das nächste Woche live versuchen.
Letzes Mal stand das Thema Speicherung mit Wasser im Mittelpunkt der Blogserie. Heute geht’s weiter mit Luft. Die Umsetzung von Druckluftspeichern- oder CAES-Kraftwerken (Compressed Air Energy Storage) wurde von den Energieversorgern lange Zeit auf die lange Bank geschoben. Die Notwendigkeit die Stromspitzen von Wind- und Sonnenenergie zu regulieren, wird diese Einstellung nun ändern.
Bei Druckluftspeichern wird Luft mit überschüssiger Energie komprimiert und bei Bedarf mit der dekomprimierten Luft über eine Gasturbine Strom erzeugt.
Weltweit werden bislang nur zwei Speicherkraftwerke dieses Typs betrieben: Das Kraftwerk Huntorf in Deutschland und das Kraftwerk McIntosh in den USA.
Es tut sich aber einiges auf dem Sektor. Mehrere Forschungseinrichtungen springen auf den “Luftzug” auf und arbeiten an effizienteren und leistbaren Lösungen. Hier einige davon. Ich freue mich natürlich immer, wenn diese Liste im Kommentarfeld weitergeführt wird.
Gott sei Dank gibt es ein Bild für dieses Projekt. Sonst wäre die Anwendung wohl nur schwer vorstellbar. Unterwasserballoons werden am Meeresboden verankert und mit überschüssige Energie aus Off-Shore-Windanlagen wird Luft in den Ballons gepumpt und kompressiert. Die Ballons sind flexibel und der Wasserdruck sorgt dafür, dass der Druck im Ballon nicht sinkt, wenn Luft für die Turbine entnommen wird. Jeder dieser Tanks soll 50m3 Druckluft enthalten und in Kanada wird an einm Pilotprojekt gearbeitet. Die Hürden für die Genehmigung sind vermutlich enorm, deshalb wirds bis zum Prototyp noch eine Weile dauern. Hier noch eine nähere Erklärung.
ADELE steht für Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung. Da die laufenden Druckluftspeicher nur einen Wirkungsgrad von 40% aufweisen, wird mit ADELE versucht, diesen Wert durch Rückgewinnung von Wärmeenergie auf 70% zu steigern.
Er hält Energie in Form von komprimierter Umgebungsluft in Reserve, die bei Bedarf eine Druckluft-Turbine antreibt. Die Pressluft wird in einer Kaverne gespeichert, die durch Aussolen eines Salzstocks hergestellt wurde. Die beim Komprimieren der Luft entstehende Wärme wird in einem eigenen Speicher gebunkert. Beim Rückgewinnen der Energie erwärmt sie die Druckluft-Turbine und beugt so deren Vereisung vor. (Quelle: Max Planck Institut)
Hier gibts weitere Infos zur Preisentwicklung solch großer Druckluftspeicher.
Elektro Autos mit Druckluftspeicher?
Ja, es gibt auch Druckluftautos! Leider kamen bisher nur Konzeptautos zustande und keines hat es bislang bis zur Marktreife geschafft. MDI und Tata Motors beschäftigen sich am intensivsten mit diesem Thema. Die Idee wäre ja bestechend, die Energie statt mit Batterien, mit Luft zu speichern! Anscheinend gibt es derzeit jedoch noch Probleme mit der Energiedichte und dem Gewicht dieser schweren Drucklufttanks. Die Explosionsgefahr ist im Massenverkehr natürlich auch ein Thema. Hier noch eine Auflistung der derzeitigen Modelle:
Bei meinen Recherchen bin ich auf auf Dr. Armin Reller gestoßen. Er forscht ebenfalls sehr stark auf diesem Gebiet und ich habe ein Interview zum Thema Druckluftspeicher bei ihm angefragt. Soviel vorweg: Es könnte sein, dass in ferner Zukunft auch kleine, effiziente Speichereinheiten zum Einsatz kommen.
Weitere Links:
Bilder: Hydrostor/RWE/Tata
Für alle die’s verpasst haben: Letzte Woche war in Wien großes Energiekino angesagt. Die Bauen&Energie Wien 2011, sowie der IBO Kongress BauZ! für zukunftsfähiges Bauen haben über neueste Entwicklungen und Projekte informiert. Ein paar Eindrücke, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind, möchte ich hier teilen.
Raumklima in Passivhäusern
Das Raumklima in Passivhäusern war ein bestimmendes Thema, da Passivhausbauer ja bekanntlich viel mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Unglaublich, wie sich dieses “man kann die Fenster ja nicht öffnen” in den Köpfen der Bevölkerung eingebrannt hat. Technisch ist ja klar, dass man durch die Wohnraumlüftung ein besseres Raumklima erhält (besonders für lüftungsfaule Menschen wie mich). Zusammen mit dem Faktor Mensch ist das jedoch nicht ganz so klar. Es kamen deshalb auch Soziologen wie Dr. Alexander Keul von der Universität Salzburg zu Wort, der die Bewohner von Passivhaussiedlungen nach Wohnkomfort und Zufriedenheit befragt hat. Soweit ich das verstanden habe, war die Qualität der Informationsvermittlung an die Bewohner eines der wichtigsten Erkenntnisse. Jene, die gute informiert waren und das Haus eben “bedienen” konnten, waren mehrheitlich zufriedener. Deutlich wurde auch, dass sich Passivhausbewohner generell mehr mit dem Thema beschäftigen und dadurch auch für Probleme stärker sensibilisiert sind als Bewohner einer Altbauwohnung, die vielleicht ebenfalls Probleme haben, diese aber nicht kommunizieren.
Baukonzepte von Morgen
Ein wirklich beeindruckender Vortrag war der von Harald Sauer von Griffner Haus. Er hat in überzeugender Weise den Bau des Firmengebäudes von juwi Solar – dem grössten Projektentwickler für Photovoltaikkraftwerke weltweit – präsentiert und das Ergebnis kann sich sehen lasssen. (weiterlesen…)
Letzte Woche haben die ersten 3 Tester rl-mobil.at ausgenutzt.Am Montag wurden die Autos schweren Herzens wieder retourniert.
Sehen Sie einige Bilder und Statements von der Startwoche:
Kaum ist die E- Mobility dabei sich an der Wahrnehmbarkeitsschwelle vorbei an die mediale und öffentliche Aufmerksamkeit zu kämpfen , folgt schon die nächste Nachricht über alternative Antriebe.
Mercedes ist dabei, die B Serie mit Brennstoffzellen und E Motor auszustatten und zum Praxistest rund um die Welt zu schicken.Für die dafür notwendige ” Infrastruktur Wasserstoff” sorgt Linde.
Die ganze Idee wäre eine optimale Kombination von effizientem Elektromotor als Antrieb und umweltfreundlichem Speichermedium Wasserstoff, der via Brennstoffzelle in Strom verwandelt wird.
Eigentlich eine bestechende Idee.Die Frage ist nur, wo kommt die Energie her, die für die Erzeugung des Wasserstoffs benötigt wird- immerhin heißt das Verfahren Elektrolyse und braucht viel Strom- und wie kann die notwendige Infrastruktur aufgebaut werden.
Gerüchten zufolge scheint ein grosser Ölkonzern da schon strategische Überlegungen angestellt zu haben.
Oder aber , man könnte den Wasserstoff dezentral via Photovoltaik/ Windenergie nach einem System a la viagra erzeugen und tanken.siehe:
http://www.oekoenergie-blog.at/2010/11/neue-wege-wasserstoff-und-mobilitat/
Was Mercedes so vorhat lesen Sie hier:
http://www.elektroniknet.de/automotive/news/article/75127/0/
Mercedes_startet_F-Cell_World_Drive/
http://www.daimler.com/dccom/0-5-1367004-49-1367032-1-0-0-1367069-0-0-135-0-0-0-0-0-0-0-0.html
Übrigens: Auch Honda und Toyota experimentieren mit der Brennstoffzelle
Man darf gespannt sein: jedenfalls scheint sich der Elektromotor durchzusetzen – fraglich ist lediglich das Energiespeichermedium.
Wie für Fachleute nicht anders zu erwarten, hat die Begleitstudie zum Projekt VLOTTE der VKW in Vorarlberg ergeben, daß E-Mobility schon Heute in der Praxis erfolgreich einsetzbar ist.
lesen Sie mehr:
http://kurier.at/freizeit/motor/2073400.php?mobil
Begleitstudie der TU Wien
http://www.e-connected.at/userfiles/Projektbericht%20VLOTTE.pdf
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